18 Jahre später

Letzte Woche ist mein Auto beim TÜV durchgefallen.

Und der Prüfer hat mir etwas gezeigt, das ich 18 Jahre lang nicht verstanden hatte.

Er hat sich tausendmal entschuldigt und ihm tat es voll leid.

Als ich ihm mit »Ach, ist doch nicht schlimm. Sie können ja nichts dafür. Ich lass das machen und komme einfach wieder« antwortete, ist mir etwas Krasses klar geworden …

Denn vor ca. 18 Jahren war ich zuletzt beim TÜV (ja, ich hatte lange kein eigenes Auto oder jemand anderes hat es gemacht), ist mein Auto auch durchgefallen.

Die Unterschiede:

Erstens … Das Auto damals war ’ne Schrottkarre, die ich für 1.300 Euro gekauft habe und immerhin 3 Jahre funktionierte. Das Auto hatte wahrscheinlich schon selbst gehofft, endlich erlöst zu werden.

Zweitens … und das ist viel wichtiger: Ich reagierte damals extrem genervt und ließ den Prüfer das auch wissen.

Ich war ein A-Loch.

Der Hauptgrund, warum ich damals so angepisst war, war gar nicht, dass mein Auto beim TÜV durchgefallen war …

… sondern dass mir jede Sekunde meiner Freizeit so wichtig war, dass es mich enorm nervte, das Auto reparieren lassen und dann wieder zum TÜV fahren zu müssen.

Ich wusste das würde mich erneut etliche Stunden kosten.

Und damals war mir jede Sekunde, die ich nicht zur Arbeit pendeln oder arbeiten musste, heilig.

Weil ich mein Leben, mein Job und eigentlich alles richtig kacke fand.

Hinzu kam, dass ich kaum Geld hatte … und nicht wusste, ob ich vielleicht sogar ein neues Auto kaufen musste.

Ich war einfach ein zutiefst unzufriedener, unglücklicher Mensch, der keinerlei Ausweg aus seiner Situation sah und sich seinem vermeintlichen Schicksal ergab.

Ich wollte mich in meiner Freizeit einfach nur vom Alltag ablenken … und beim TÜV oder in Werkstätten abhängen, gehörte nicht zu der Art Selbstmitleid und Ablenkung, die ich damals gut fand.

Letzte Woche war das komplett anders.

Ich wusste, dass ich jetzt zu ’ner Werkstatt und dann wieder zurück musste. Ich wusste, dass mich das Zeit kosten würde.

Ich wusste diesmal allerdings auch, dass ich es einfach mittags an einem Donnerstag machen kann.

Und dass ich nicht arbeiten muss, wenn ich nicht will. Geld verdiene ich trotzdem. Und zwar mit etwas, das ich absolut liebe.

Ich war also mega-entspannt … und das merkten auch meine Mitmenschen.

In diesem Fall der Prüfer. Ich glaub, der war ganz schön überrascht über meine entspannte Reaktion.

Ich war aber nicht entspannt, weil mein Auto heute besser war. Ich war entspannt, weil mein Leben heute besser ist.

Und siehe da: Das Universum antwortet mit Entspannung und Glück …

Ich fuhr zu meiner Werkstatt, die das „unsachmäßige Einsetzen der Leuchte“ (der Grund, warum ich durchfiel) in 3 Minuten korrigierte. Dafür musste ich keinen Cent bezahlen.

Dann fuhr ich direkt wieder zum TÜV zurück, wo ich dann die Nachprüfung – die eigentlich was kostet – ebenfalls kostenlos erhielt … inkl. dem neuen TÜV-Siegel.

Was ich mit dieser Geschichte sagen will … ?

Ein Leben, das man nicht leben möchte, verändert den Menschen.

Nicht nur deine eigene Laune, sondern auch wie du mit Mitmenschen umgehst, wie du Situationen wahrnimmst, wie du mit ihnen umgehst … und generell was du damit ausstrahlst und wovon du mehr in dein Leben holst.

Heute ist alles anders …

Was mich alleine diese Woche alles an geilen Erlebnissen erwartet, macht mich so glücklich.

Zum Beispiel der morgige Auftritt mit meiner Band. Auf der größten Bühne, auf der ich je singen durfte.

Und ich muss nicht jeden Tag erst auf Feierabend warten, um mich richtig freuen zu können.

Ich kann einfach bis dahin an Dingen arbeiten, die ich liebe … und anderen Menschen helfen.

Oder eine lange Geschichte schreiben, wie diese hier.

Falls du bis hierher gelesen hast, antworte mir doch mal mit einem Emoji deiner Wahl … oder mit deinem Lieblingserlebnis dieser Woche.

Ich freu mich drauf!

Danke! Kevin

PS: Die Leuchte, wegen der ich durchgefallen bin, hatte vor nem Jahr mein Bruder (Ex-KFZ-Mechatroniker) eingesetzt 🤣

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Wer ist Kevin Fiedler?

Hi, ich bin Papa eines 10-Jährigen, seit 7 Jahren selbstständig, Autor von 14 Büchern, Sänger in einer Rock-/Pop-Cover-Band und Erfinder des Vertrauensmarketing-Systems. Ich helfe dir gerne dabei, digitale Produkte per Meta-Ads automatisiert zu verkaufen.

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