Meine 7 besten Tipps aus 8 Jahren Selbstständigkeit

In den letzten 8 Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich viele Fehler gemacht, großartige Menschen kennengelernt, etliche Herausforderungen gemeistert und eine Menge gelernt.

Hier möchte ich dir meine 7 besten Tipps mit auf den Weg geben, damit du dir Fehler ersparen und Herausforderungen leichter meistern kannst.

Also legen wir einfach direkt los, okay?

#1: Hinterfrage deine Glaubenssätze

Dein Mindset und deine Glaubenssätze wirken sich massiv auf dein Leben und deine Selbstständigkeit aus.

Schädliche Glaubenssätze haben bei mir dafür gesorgt, dass ich 5 Jahre nebenberuflich selbstständig war und den Schritt in die volle Selbstständigkeit erst viel zu spät geschafft habe (März 2018).

Hier sind die Glaubenssätze, die mich damals klein gehalten haben, die du bitte sofort aus deinem Hirn entfernst und/oder umdrehst:

  • »Arbeit muss keinen Spaß machen, sondern nur Geld für die monatlichen Fixkosten einbringen.« (Der kommt noch von meiner Zeit als Angestellter. Aua, tut der weh.)
  • »Die Weiterbildung / die Unterstützung / das Coaching kann ich mir nicht leisten. Diese Ausgabe ist aktuell einfach nicht drin.« (Das Wort „Ausgabe“ muss dringend durch „Investition“ ersetzt werden. Und in Wirklichkeit kannst du es dir nicht erlauben, nicht in Unterstützung zu investieren. Ich habe damit damals viel zu lange gewartet und war deshalb so lange nebenberuflich selbstständig. Als ich mir damals Unterstützung holte, war ich in wenigen Monaten danach voll selbstständig.)
  • »Ich muss dauerhaft (für meine Kunden) erreichbar sein.« (Mein Handy ist mittlerweile im Dauer-Flugmodus und ich bin nur für Favoriten [Familie und gute Freunde] erreichbar.)
  • »Ich muss meinen Kunden alle möglichen Angebote offerieren, um meinen Umsatz zu halten oder zu steigern.« (Mittlerweile habe ich ein klares Fokus-Angebot.)
  • »Ich muss immer mehr verkaufen.« (Das könnte jetzt irritierend für den ein oder anderen sein. Mehr Verkaufen ist nicht immer die Lösung! Manchmal musst du einfach nur deine Angebote und Preise anpassen, um deinen Umsatz massiv zu steigern. Das kann für Entlastungen in vielen Bereich sorgen und deinen Umsatz extrem anheben. Das Thema ist allerdings komplex und etwas für einen getrennten Artikel.)

Wenn du diese Glaubenssätze aus deinem Hirn streichst und/oder durch das Gegenteil ersetzt, dann bist du deutlich besser aufgestellt, was dein Mindset angeht, als ich die längste Zeit meines Lebens.

Diese Glaubenssätze haben sich massiv auf mein Verhalten ausgewirkt und dafür gesorgt, dass ich lange „rumgedümpelt“ bin, bevor ich endlich den Sprung in die volle Selbstständigkeit machen konnte.

#2: Hol dir Unterstützung

Dieser Tipp steckte schon in den schädlichen Glaubenssätzen drin, verdient aber einen eigenen Punkt, weil er essentiell für deinen Erfolg ist. Investiere dein Geld in Unterstützung. Besser kannst du es nicht investieren.

Setze um, was dir dein Coach sagt, und werde viel schneller erfolgreich, als du es dir jetzt ausmalen kannst.

Als ich damals endlich meinen schädlichen Glaubenssatz mit den „Ausgaben“ vernichtet hatte, investierte ich rund 1.500 Euro pro Monat in meinen Coach und eine bezahlte MasterMind, obwohl es zu dem Zeitpunkt finanziell nicht so rosig aussah.

Das war eine der besten Entscheidungen meines ganzen Lebens. Mit dieser Unterstützung an meiner Seite schaffte ich den Schritt in die volle Selbstständigkeit sechs Monate eher als geplant. Und ich bin überzeugt davon, dass ich den Schritt nur schaffen konnte, weil ich damals in Unterstützung investiert habe. Danke, Vergangenheitskevin.

Mittlerweile habe ich weit über 30.000 Euro in Coachings, Weiterbildungen und laufende Unterstützung investiert.

Wenn du bereit bist, deinen alten Glaubenssatz zu vernichten und dir Unterstützung zu holen, lass uns unverbindlich sprechen. Dann gehen wir deinen Weg gemeinsam.

#3: Nutze das GTD-System und die Eisenhower-Matrix

In den letzten 8 Jahren habe ich mit etlichen TODO-Apps und Produktivitäts-System experimentiert. Ich wechselte gefühlt jede Woche die TODO-App und das System. Mit keinem war ich zufrieden und glücklich, bis ich das GTD-System von David Allen entdeckte.

Aus diesem System nahm ich mir die besten Strategien und implementierte sie in mein eigenes TODO-System, welches ich jetzt seit drei Jahren erfolgreich und durchgehend nutze. Es ist eine Mischung aus dem GTD-System, der Eisenhower-Matrix und dem Bullet Journal.

So sieht das mittlerweile aus. Ein DIN-A4-Blatt, auf dem meine gesamte Wochenplanung auf einen Blick erkennbar ist. Diese Wochenplanung mache ich jeden Sonntag ganz in Ruhe.

Auf diesem Blatt sind pro Tag mittlerweile nur noch zwei große (früher waren es drei) Aufgaben, die ich pro Tag einplane. Eine morgens und eine nachmittags. Das sind dann meine „Muss-Aufgaben“ des Tages, die mich meinen Zielen näher bringen.

Welche Aufgaben wirklich wichtig sind, definiere ich vorher mit der Eisenhower-Matrix.

Im Prinzip definierst du damit vier Typen von Aufgaben:

  • Wichtige und dringende Aufgaben
  • Wichtige und nicht dringende Aufgaben
  • Unwichtige und dringende Aufgaben
  • Unwichtige und nicht dringende Aufgaben

Wenn es dir gelingt, die meiste Zeit nur Aufgaben aus der Kategorie „Wichtige und nicht dringende Aufgaben“ zu erledigen, dann bist du in deiner Selbstständigkeit gut aufgestellt.

Fazit dieses dritten Tipps: Finde ein System, was für dich funktioniert und bleibe dabei! Das andauernde Wechseln damals hat mir sehr geschadet. Ich empfehle das GTD-System und die Eisenhower-Matrix.

#4: Sag öfter „Nein“

Das musste ich schmerzhaft lernen. Als ich damals den Schritt in die volle Selbstständigkeit geschafft hatte, war ich in den ersten sechs Monaten nicht sonderlich glücklich mit meiner Selbstständigkeit. Warum? Weil ich viel zu oft „Ja“ gesagt habe.

Ich sagte „Ja“, wenn ein potentieller Kunde sich etwas von mir wünschte, an dem ich eigentlich gar keine Freude hatte und was ich ehrlich gesagt auch gar nicht so gut konnte.

Ich sagte „Ja“ zu einem Bauchladen mit viel zu vielen verschiedenen Angeboten.

Ich sagte „Ja“ zu dauerhafter Erreichbarkeit.

Ich sagte „Ja“ zu so vielen unglaublich schädlichen Dingen. Ich hätte viel öfter „Nein“ sagen müssen.

Mittlerweile sage ich sogar „Nein“ zu 3.000 bis 5.000 Euro monatlichem Umsatz, wenn es um Dinge geht, die jemand von mir möchte, an dem ich keinen Spaß habe. So habe ich Raum für Menschen und Dinge, die ich wirklich gut kann und gleichzeitig Freude dran habe.

Das führt zu nachhaltigem Erfolg und einem freien und glücklichen Leben und Business.

#5: Konzentriere dich immer wieder auf die Grundlagen

Diesen Tipp kann ich gar nicht in der Wichtigkeit genug betonen. Er ist mega-unsexy, aber essentiell für deinen Erfolg. Wenn deine Selbstständigkeit nicht läuft, liegt es immer an den Grundlagen.

Es liegt nie an „der magischen Marketingstrategie“ oder sonst irgendwelchen Dingen dieser fortgeschrittenen Art. Es liegt immer an den Grundlagen, wenn deine Selbstständigkeit nicht gut läuft.

Die häufigsten Gründe für eine erfolglose Selbstständigkeit:

  • Fehlende Klarheit
  • Fehlende und ungenaue Ziele
  • Fehlende Messbarkeit (kommen wir in Tipp #6 zu)
  • Fehlendes testen und experimentieren
  • Keine Spezialisierung / zu große Zielgruppe / kein klarer Kundenavatar definiert
  • Unklare Angebote / zu viele Angebote
  • Schlechte Preisgestaltung
  • Fehlende Systeme und Routinen

Eigentlich geht es immer um Klarheit. Fehlende Klarheit = Misserfolg. Du brauchst Klarheit in all den oben aufgelisteten Punkten. Das sind die Grundlagen. Wenn diese wackelig sind, wirst du niemals erfolgreich werden.

Hinterfrage immer wieder deine Grundlagen. Angebote und Zielgruppen ändern sich. Das ist normal und kam bei mir ca. alle zwei Jahre auch vor. Es gilt immer Anpassungen zu machen, um weiter erfolgreich sein zu können.

Deshalb musst du deine Grundlagen regelmäßig hinterfragen. Am besten mit einem Coach.

#6: Mach deine Resultate messbar

Diesen Tipp habe ich viel zu spät umgesetzt. Wenn du etwas in deinem Business angehst, du einen Test startest oder etwas veränderst … mach es messbar!

Nur dann weißt du, ob das, was du da versucht hast, auch Erfolg (oder Misserfolg) hatte. Nur dann kannst du entsprechende Anpassungen vornehmen, um dich immer weiter zu verbessern.

Und bitte experimentiere nicht an zu vielen Dingen gleichzeitig. Das lässt sich dann nicht vernünftig messen und anpassen.

Überlege dir vor deinem nächsten Test oder deiner nächsten Anpassung: »Wie kann ich das messbar machen und wann überprüfe ich die Resultate?«

Erfolg entsteht durch diesen drei Schritte Prozess:

  • Planen
  • Ausführen
  • Messen und anpassen
  • …dann wieder von vorne.

Halte dich dran und werde massiv erfolgreich.

#7: Trau dich, zu 100% authentisch zu sein

Sei komplett authentisch und du wirst „automatisch“ die richtigen Menschen und Kunden in dein Leben und Business „ziehen“. Trau dich einfach. Komm, ich mach den Anfang und zeige mich als Wolfgang Petry verkleidet:

Ok, mal ernsthaft: Trau dich komplett du selbst zu sein. Auf deiner Website, in Bewerbungsgesprächen, in Kunden-Calls, in Videos, auf Social-Media … einfach überall!

Es macht riesigen Spaß und bringt tolle Resultate. Versprochen.

Hier ist noch ein Beispiel aus meiner Über-Mich-Seite. Darauf ist folgendes Video zu sehen, in dem ich einfach Spaß habe und meine Geschichte auf eine andere Art und Weise mit meinem Humor vortrage.

Dafür habe ich schon viel positives Feedback erhalten und ich hatte eine Menge Spaß dabei. Netter Nebeneffekt: Man hebt sich sofort von der Masse ab, wenn man sowas macht.

Bist du bereit, in die Selbstständigkeit zu gehen?

Dann lass uns über deine Ziele, Wünsche und Herausforderungen sprechen. In einem kostenlosen Startgespräch nehme ich mir Zeit für dich.

Das Vertrauensmarketing-System von Kevin Fiedler
Vertrauensmarketing-Fahrplan-Pyramide V1.0

Ich freue mich auf dich.

Kevin

Kevin Fiedler

Als Autor von zehn Büchern hat Kevin mit dem Vertrauensmarketing-System bereits über 800.000 Menschen geholfen.

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