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Landingpages generieren mehr Abonnenten, mehr Kunden und mehr Verkäufe. Warum das so ist, erfährst du in diesem Artikel.

Außerdem erkläre ich dir, was eine Landingpage ist, wie du eine optimale Landingpage erstellst und wie du diese nutzt, um mehr Abonnenten und Kunden zu gewinnen.

Diesen Artikel gibt es auch als Podcast-Episode:

Was ist eine Landingpage?

​Eine Landingpage ist eine (meist) einseitige Website, die den Besucher zu einer(!) bestimmten Aktion bewegen soll. Sie ist simpel und klar verständlich aufgebaut. Außerdem gibt es möglichst wenig – von der Call To Action – ablenkende Elemente wie z.B. Menüs oder Seitenleisten.
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Auf einer Landingpage gibt es im Optimalfall nur eine einzige und klare Call To Action. Das kann das Eintragen in eine E-Mail-Liste, das Kaufen eines Produkts oder auch das Ansehen eines Videos sein. Wichtig ist, dass diese Call To Action sofort auf den ersten Blick klar wird.Eine Landingpage hat das klare Ziel, die Conversion Rate zu erhöhen. Das heißt: Mehr Abonnenten und Kunden zu erhalten.

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Eine optimal gestaltete Landingpage wird dieses Ziel definitiv erreichen und eine deutlich höhere Conversion Rate erzielen, als eine normale Website. Aber was macht eine optimale Landingpage denn aus? Dazu kommen wir jetzt…

Was macht eine optimale Landingpage aus?

​Eine optimale Landingpage hat ein klares Ziel und beinhaltet nur so viele Elemente wie nötig, um den Besucher zu genau diesem Ziel zu leiten. Es gibt nur eine offensichtliche Call To Action.Die Headline ist klar, verständlich und simpel. Wenn nötig gibt es noch eine Sub-Headline, die unterstützt.

Im Folgenden findest du noch ein paar weitere Elementen einer optimalen Landingpage, auf die ich später noch genauer eingehen werde.

Weitere Elemente:

  • Vielversprechendes Header-Bild
  • Kurzes Produktvideo
  • Bekannt aus – Logos
  • Rezensionen / Testimonials / Case Studies
  • Vorteile und Inhalte des Produkts
  • Abschließende Call To Action

Das Header-Bild

Das Header-Bild muss perfekt zu deiner Headline und deinem Produkt passen. Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das ist vor allem auch bei Landingpages ernst zu nehmen.

Ein gutes Header-Bild ermöglicht es dir, bei der Headline weniger Text verwenden zu müssen, um dein Produkt zu erklären.

Hier siehst du ein exzellentes Beispiel eines gelungenen Header-Bildes:

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Dieses Bild unterstreicht den Satz “Build your online authority with powerfully effective content marketing” mit dem Tablet, worauf ein Blog zu sehen ist.

Kurzes Produkt-Video

Produktvideos sollten nicht länger als 2 Minuten sein und dein Produkt simpel und schnell erklären. Solche Erklärvideos werden heutzutage immer mehr. Bestimmt hast du auch schon mal eines gesehen.Das Intro-Video von Elopage ist ein tolles Beispiel für ein gelungenes Erklärvideo:

Intro-Video von Elopage

Bekannt aus – Logos

Solche “Bekannt aus” – Elemente hast du sicher schon mal gesehen. Egal ob auf Werbeplakaten oder in TV-Werbespots. Oft heißt es dort “Von den Regisseuren von Herr der Ringe” oder sowas in der Art.Mit solchen Elemente beziehst du dich auf bekannte Quellen, die bereits einen hohen Status im Auge des Besuchers haben. Autoren verwenden in Deutschland gerne “Spiegel-Bestseller” oder andere bekannte Magazine. Die Logos dieser Firmen oder Magazine kannst du unter deinem Header-Bild mit dem Hinweis “Bekannt aus” anzeigen. Das erhöht deinen Expertenstatus und schafft sofort Vertrauen beim Besucher.

Das könnte dann so aussehen, wie in diesem Beispiel hier:

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In diesem Beispiel siehst du viele bekannte Quellen, die sofort einen guten Eindruck auf neue Besucher machen.

Rezensionen und Case Studies

Rezensionen von echten Nutzern deiner Produkte sind natürlich das A und O, um dein Produkt besser verkaufen zu können. Diese Rezensionen sollten nicht zu lang sein und das Problem beinhalten, welches deine bisherigen Kunden mit deinem Produkt überwunden haben.Wie du eine optimale Rezension von deinen Kunden bekommst, habe ich in diesem Artikel behandelt:

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Solche Rezensionen erhöhen ebenfalls deinen Expertenstatus und deine Chancen auf einen Verkauf / einen neuen Abonnenten enorm!

Vorteile und Inhalte des Produkts

Dieser Punkt ist natürlich recht offensichtlich. Was ist das Problem, welches dein Produkt löst, wie löst es das Problem und welche Inhalte bekommt der Käufer.Das solltest du so simpel wie möglich erklären können. Am besten unterstützt du das Ganze mit schicken Bildern oder eben einem Produktvideo.

Abschließende Call To Action

Ganz wichtig ist, dass du ganz unten auf deiner Landingpage noch mal eine Call To Action platzierst.Wenn der Besucher die komplette Seite gelesen hat, ist das Interesse offensichtlich sehr groß und der Besucher wahrscheinlich bereit den nächsten Schritt zu machen.

Und hier kommt deine Call To Action ins Spiel. Sag’ dem Besucher einfach, was er als nächstes tun soll. Mit einem “Anmelden”-, “Kaufen”-, “Ansehen”-Button…oder was auch immer das Ziel deiner Landingpage ist.

Das verhindert, dass er dafür extra noch mal hochscrollen muss und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher die Call To Action auch durchführt.

Grundsätzlich

Wichtig ist bei einer optimalen Landingpage, dass du alle unwichtigen und ablenkenden Elemente einfach entfernst. Halte sie simpel, klar und verständlich.

Nichts darf von dem einen einzigen Ziel ablenken.

Landingpage vs normale Website

​Der große Unterschied zwischen einer Landingpage und einer normalen Website ist, dass es bei einer Landingpage keine Menüs gibt und somit auch nur eine einzige Seite, mit einem einzigen Ziel.Eine Website kann viele Ziele haben. Der Besucher soll deinen Blog besuchen, deine Tutorials ansehen, sich in deinen Newsletter eintragen, deine Produkte kaufen und so weiter.

Eine Landingpage allerdings hat nur ein Ziel.

Das musst du vor der Erstellung definieren und dann darf diese Landingpage auch nichts beinhalten, was von diesem Ziel ablenkt.


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Die Vorteile einer Landingpage

Wenn du bis hierher gelesen hast, werden dir sicher schon viele Vorteile eingefallen sein. Der wichtigste Vorteil ist sicherlich die höhere Conversion Rate.Also: Mehr Abonnenten und mehr Verkäufe.

Außerdem ist eine Landingpage viel schneller zu erstellen, als eine komplette Website. Dennoch musst du natürlich auch Zeit in die Planung der Landingpage stecken, damit sie wirkungsvoll ist.

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Ein wichtiger Hinweis:
Vernachlässige das auf keinen Fall. Die Planung ist das Wichtigste! Hab’ das Ziel genau vor Augen und bau’ die Landingpage darauf auf!

Tools zur Erstellung von Landingpages

Es gibt einige Tools im Netz, mit denen du ganz einfach und schnell Landingpages erstellen kannst. Allerdings sind die auch nicht kostenfrei.Aber wenn du bedenkst, wie viel mehr Abonnenten und Kunden du durch eine gut strukturierte Landingpage bekommst, ist so ein Tool eine lohnenswerte Investition in dein Business!

Gute und einfache Tools:

  • Leadpages ($17 / Monat im günstigsten 2 Jahres-Plan)
  • Unbounce ($49 / Monat)
  • OptimizePress (WordPress – Plugin; Einmalig $97 für 3 Seiten)
  • InstaBuilder (WordPress – Plugin; Einmalig $77 für unendlich viele Seiten)
  • ConvertKit* ($29 / Monat für Landingpages und E-Mail-Marketing)

Testen von Landingpages

Viele dieser Landingpage – Baukästen bieten auch eine A / B – Testing – Funktion an. Also 2 verschiedene Varianten einer Seite, die du an deine Besucher senden kannst.So kannst du verschiedene Varianten mit kleinen Änderungen am Text, an den Bilder und so weiter vornehmen und am Ende schauen, welche Seite die bessere Conversion Rate hat.

Mit dieser Seite machst du dann weiter und sammelst schneller und erfolgreicher neue Abonnenten und Kunden.

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Ein kleiner Hinweis:
Das ist am Anfang natürlich aufwendiger und u.U. auch etwas teurer, aber auf Langzeit-Sicht sparst du damit Geld bzw. wirst mehr Gewinn erzielen. Daher nimm’ dir unbedingt die Zeit fürs Testen!

Beispiele guter Landingpages

Hier habe ich einige Beispiel guter Landingpages gesammelt, von denen du dir definitiv eine Scheibe abschneiden kannst:

Zapier

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Die Landingpage von Zapier finde ich klasse. Die Headline macht klar, was Zapier dir bietet und daneben gibt es sofort die Opt In – Möglichkeit. Darunter die Logos mit den Raketen erklären einfach und schnell, worum es bei Zapier geht.Außerdem gibt es auch den “Bekannt aus”-Bereich, welcher bekannte Firmen zeigt, die Zapier schon benutzen.

Pocket

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Auch hier ein super Header-Bild, welches klasse mit der Headline zusammenspielt. Die direkte Aufforderung der Anmeldung fehlt auch hier nicht und ist klar erkennbar.Unter dem Header wird kurz und einfach erklärt, was Pocket für dich tun kann. Eine super Landingpage!

Das Menü haben sie hier in einem unauffälligen  “Menü”-Button oben versteckt. Eine klasse Idee!

Blinkist

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Auch hier sehen wir eine tolle Landingpage mit einem tollen Bild und einer guten Headline. Die Call To Action ist auch klar: Du sollst dich direkt anmelden und loslegen.Unter dem Header wird dann klar und deutlich der Mehrwert der App erklärt. Finde ich super!

Zusammenfassend

Mich haben all diese Landingpages direkt angesprochen.Wie sieht das bei dir aus? Welche dieser Beispiele findest du am besten? Schreib’ gerne einen Kommentar!

PS: Hier findest du in diesem t3n-Artikel noch mehr tolle Landingpage – Beispiele:
Zum t3n-Artikel


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Fazit

Landingpages sind unglaublich effektiv und ein tolles Werkzeug, um mehr Abonnenten und mehr Verkäufe zu erzielen. Allerdings muss man dafür auch einen klaren Plan und eine klare Struktur der Seite haben. Außerdem ist das Thema Testing wichtiger, als so manch’ einer denkt!Mit einer guten Landingpage wirst du definitiv mehr Abonnenten gewinnen und mehr Verkäufe erzielen.

Hast du deine Landingpage erstellt und willst Feedback? Pack’ doch einfach einen Link zu deiner Landingpage in die Kommentare. Dann schau’ ich da gerne mal drauf! Ich würde mich freuen!

Willst du diesen Artikel als PDF herunterladen? Einfach auf den folgenden Button klicken und für dich selbst speichern oder an Freunde schicken:


Deine Action Steps

Deine nächsten Schritte, wenn du auch mit der Erstellung deiner Landingpage beginnen willst:

  1. Wähle einen Landingpage-Baukasten deiner Wahl. Ich empfehle Leadpages (oder wenn du bereits ConvertKit-User bist, nutz’ einfach ConvertKit*).
  2. Definiere das Ziel und somit auch die Call To Action deiner Landingpage.
  3. Erstell’ deine Landingpage mit diesem Ziel im Auge.
  4. Füge Rezensionen hinzu (wenn du noch keine hast, mach’ es sobald du welche hast unbedingt)
  5. Sicher dir – wenn nötig – eine tolle URL für deine Landingpage.
  6. Nutze diese URL, um bei Gastartikeln und in deinen Artikeln auf deine Landingpage zu verweisen.
  7. Teste verschiedene Varianten deiner Landingpage.
  8. Nutz’ die am besten konvertierende Landingpage für die Zukunft.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Landingpage!

Bis bald,
Kevin

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