Kalender-Tool für Erstgespräche nutzen – ja oder nein? [Tagebuch 014/230]

Vor Kurzem habe ich mich dazu entschieden, die automatische Terminbuchung für Erstgespräche auf meiner Website zu entfernen und durch ein Formular zu ersetzen.

In diesem Tagebucheintrag möchte ich meine Gründe dafür beschreiben. Aber bevor wir das machen, müssen wir über eine Sache sprechen…

Kennst du das, wenn du einen Fussel in deiner Lunge (oder wo auch immer) hast, und diesen auch stark hustend und halb erstickend nicht weg bekommst?!

Das hatte ich gerade eben um 05:00 Uhr morgens hier am Computer…es war eine Freude*!

Solche essentiellen Alltagsprobleme sollten echt mal von irgendwem beseitigt werden…für immer!

Ich mein…was passiert da anatomisch überhaupt genau bei diesem „Vorgang“? Warum verschwindet der Fussel nicht (schneller)? Wer es mir erklären kann, sendet mir bitte ’ne Mail. Danke 🤣

So…jetzt zum Thema: Kalender-Tool nutzen – ja oder nein?

Den größten Teil meiner Selbstständigkeit habe ich ein Kalender-Tool zur automatischen Buchung von kostenlosen Erstgesprächen auf meiner Website verwendet, welches erschien, wenn man auf meinen „Sprich Mit Mir“-Link klickte.

Das Kalender-Tool habe ich vor einigen Wochen entfernt.

Somit gibt es jetzt keine sofortige Möglichkeit mehr, ein Erstgespräch mit mir zu vereinbaren. Es gibt aber selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, ein kostenloses Erstgespräch zu bekommen. Der Vorgang ist jetzt nur etwas anders.

Es ist ein Schritt vor der Terminvereinbarung hinzugekommen: Ein Formular mit ein paar kleinen Fragen.

In diesem Bild siehst du zwei der Fragen aus diesem Formular. Bevor ich auf die Fragen und deren Gründe eingehe, möchte ich erstmal erklären, warum ich diesen „Zwischenschritt“ eingeführt habe…

Irgendwann kommt (idealerweise) der Punkt in deiner Selbstständigkeit, an dem du viele Anfragen pro Woche für Erstgespräche bekommst. Dann musst du eine Art „Filter“ einbauen, die deine, und die Zeit des Anfragenden, schützt.

Es geht einfach darum, zu schauen ob die Anfrage überhaupt für eine Zusammenarbeit geeignet ist. Und so im Sinne von beiden Parteien zu schauen, ob die Zeit für ein Erstgespräch gut investiert ist.

Mit diesem Formular-„Zwischenschritt“ kann ich nun anhand der Antworten relativ gut einschätzen, ob ich dem Anfragenden helfen kann und will, oder eben nicht.

Wenn die Antworten so sind, dass ich diesem Menschen helfen kann, dann sende ich ihm oder ihr den Link zum Termin-Tool, in welchem er oder sie sich einen Termin buchen kann.

Wenn es nicht passt, sende ich eine Mail mit alternativen Möglichkeiten, einem passenden Buch oder Link … oder irgendwas anderes Nettes, was diesem Menschen weiterhelfen kann. Ein Erstgespräch lehne ich dann aber freundlich ab.

Ein Beispiel dafür war letztens eine Eintragung in dieses Formular von einem Menschen, der mein Amazon KDP Tutorial auf YouTube angeschaut hat und dachte, ich würde Angebote oder Dienstleistungen haben, die ihn beim Veröffentlichen seines Buches auf Amazon unterstützen. Sowas biete ich aber gar nicht an. Also musste ich seiner Anfrage eine nette Absage erteilen.

Hätte er sich jetzt direkt ein Erstgespräch buchen können, hätten wir beide unsere Lebenszeit in gewisser Weise verschwendet. So können wir beide diese Zeit sinnvoll(er) nutzen.

Ich bin immer bestrebt, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen. Mit diesem kleinen „Zwischenschritt“ gibt es genau diese Situation.

Kommen wir zu den wichtigsten Fragen aus dem Formular…

  • Bei welchen Themen möchtest du Unterstützung?„: Mit dieser Frage finde ich heraus, welches Angebot für den potentiellen Neukunden relevant sein wird. Außerdem sieht er oder sie direkt, was ich anbiete (zumindest grob und thematisch mit Stichpunkten).
  • Welches Budget bist du bereit zu investieren?„: Früher war ich kein Freund dieser „Budget-Fragen“ (weil ich selbst ein riesiges Mindset-Thema mit Geld und Investieren hatte). Mittlerweile halte ich sie für essentiell. Wenn jemand z.B. „Business-Coaching“ beim Thema auswählt, dann aber beim Budget nicht bereit ist, mehr als 300 Euro monatlich zu investieren, kann ich ihn oder sie anschreiben und direkt sagen, dass ich kein Business-Coaching für weniger als 300 Euro monatlich anbiete. Auch hier haben wir beide dann wieder Lebenszeit gespart und ich kann meinen STARTER-Workshop oder meine Bücher als Einsteiger-Produkte zum günstigen Preis empfehlen.
  • Was ist aktuell dein größtes Ziel?„: Mithilfe dieser Antwort bekomme ich ein gutes Bild davon, was der potentielle Neukunde am liebsten erreichen will (und ob ich dabei unterstützen kann und will).
  • Was ist dabei deine größte Herausforderung?„: Diese Antwort hilft natürlich dabei herauszufinden, welche Probleme der potentielle Neukunde bei der Erreichung seines Ziels hat. Die Antworten auf diese beiden Fragen zeigen auch meistens sehr gut, wie ernst es jemand meint. Wenn diese beiden Fragen lieblos ausgefüllt werden, ist das oft (nicht immer) ein Indiz dafür, dass dieser Mensch es nicht wirklich ernst meint. Das klingt jetzt etwas hart, ich habe da aber genug Erfahrungen gesammelt die das belegen. Manchmal wird hier sogar einfach die Antwort auf die „Ziel-Frage“ kopiert und eingefügt.

Natürlich frage ich auch nach Kontaktinformationen wie der E-Mail und Telefonnummer.

Wenn es passt, rufe ich oder ein Mitarbeiter diesen Menschen an, um einen Termin abzustimmen oder ich versende per Mail einen Link zu meinem Kalender-Tool, in welchem sich der potentielle Neukunden einen Termin buchen kann.

Das hat sich absolut bewährt und schützt die Zeit von allen Beteiligten.

Was steht heute an?

Heute um 15:00 Uhr steht das Traumkunden-Magnet-System-Gratis-Training (das längste Wort der Welt) auf dem Programm. Ich freue mich schon sehr darauf und mache noch letzte Anpassungen an den Folien für die Präsentation.

Das wird ein riesiger Spaß vorm Wochenende und meiner morgigen Abreise zum Workshop, auf den ich mich auch schon sehr freue.

Beim Training (was regelmäßig live stattfindet) kannst du natürlich noch dabei sein: Klicke hier

Ich habe eine Menge Learnings und Geschichten für das Training vorbereitet, damit du dir die größten Fehler der letzten 10 Jahre meiner Selbstständigkeit ersparen kannst.

Kevin

Kevin Fiedler

Als Autor von 12 Büchern hat Kevin mit dem Traumkunden-Magnet-System bereits über 850.000 Menschen geholfen.

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