Verlernen wir gerade, Dinge wirklich zu genießen?

Ich sitze auf meiner Couch, Spotify läuft, und ich wechsle gerade zum fünften Mal innerhalb einer Minute den Song.

Ich befürchte, ich habe verlernt, Dinge wirklich zu genießen.

Seit einer Woche liebäugle ich mit einem Gerät, das meinem Leben exakt 0 Dinge hinzufügen würde, die ich nicht jetzt schon habe.

Es würde mein Leben sogar etwas komplizierter machen, wenn ich es kaufen würde.

Und dennoch ist der Drang extrem stark.

Mir wird gerade klar, dass das ganz viel mit der Zeit zu tun hat, in der wir leben … und mit der Art wie wir Content erstellen und konsumieren – gerade auch als Marketingmenschen.

Aber mal vorne. Es geht um dieses Gerät hier:

»Du willst dir einen Walkman kaufen, Kevin?!«

Nun … ja … vielleicht?

Erstmal: Das ist kein Walkman wie ihn die älteren von uns aus früheren Zeiten kennen.

Es ist ein modernes Musik-Abspielgerät im Retro-Design.

Das Ding kann nichts anderes als Musik abspielen.

Kein Internet. Kein Spotify. Kein Algorithmus. Keine Ablenkungen.

Das Ding hat nichtmal einen Touchscreen!

Warum reizt mich dieses Ding dennoch so krass?

Weil ich glaube, dass ich vor langer Zeit damit aufgehört habe, Content aktiv zu genießen … und dazu gehört vor allem auch Musik.

Als Kind und Jugendlicher hatte ich einen Walkman, dann einen Discman … und dann irgendwann einen MP3-Player.

Smartphones gabs noch nicht.

Es gab nur …

✅ mich
✅ mein Fahrrad
✅ den Campingplatz auf dem ich viele Wochen der Sommerferien quasi das einzige Kind in meinem Alter war …
✅ und das neuste Album von Sum 41, das mir von einem echten Menschen empfohlen wurde.

Ich fuhr herum und genoss die Musik während die Natur an mir vorbeiflog.

Ich war zwar ganz allein, aber irgendwie auch nicht.

Das war wundervoll.

Kein Handy, das mich vom Musikhören ablenkte.

Nur ich und die Musik.

Heute drücke ich auf Play bei Spotify und halte es nichtmal mehr aus einen Song komplett anzuhören, bevor ich auf weiter klicke.

Ich habe echt Angst, dass ich verlernt habe, Musik zu lieben.

Ich habe auch keine Ahnung wann ich das letzte mal ein Album aktiv angehört habe, ohne dabei irgendwas anderes zu machen.

Mein letztes Album habe ich vor Ewigkeiten gekauft. »Westernhagen – Williamsburg« war das. Das ist mindestens 12-15 Jahre her.

Musik – und andere Arten von „Kunst“ – gehören uns nicht mehr.

Alles wird gestreamed.

Die Künstler bekommen kaum was davon ab.

Und wir würdigen ihnen nichtmal wirklich unsere Aufmerksamkeit.

Das ist doch schei**e!

Oder nicht … ?!

Das lässt sich problemlos auf unseren Content anwenden.

Wir machen Content für Algorithmen, statt für Menschen.

Am besten so kurz wie möglich. Und natürlich mit tausenden Schnitten, damit die Aufmerksamkeit der Menschen nicht abnimmt und bis zum Ende geschaut wird.

Und diese Algorithmen zeigen uns immer nur mehr von dem, was für sie sicher ist.

Bedeutet: Content, der uns so lang wie möglich auf deren Plattform hält.

Das muss nicht zwingend immer der beste Content für uns sein. Nur der, der am sichersten dafür sorgt, dass wir auf der Plattform bleiben.

Und wirklich neuen Content dadurch entdecken? Etwas, das uns echt inspiriert und mal was anderes zeigt?

Fast unmöglich.

Ich merke, dass ich das nicht mehr will.

Mein erster Schritt raus aus diesem Wahnsinn mit immer schneller, immer weiter … könnte darin liegen, mit dem oben erwähnten Gerät Musik wieder aktiv zu hören.

Künstler wieder durch Käufe von Alben zu unterstützen.

Musik wieder zu besitzen, statt nur zu streamen.

Und Musik wieder aktiv zu genießen.

Früher hab ich es genossen meine eigene Musiksammlung aufzubauen. Songs aktiv auszusuchen, die auf meinen MP3-Player kamen … denn dieser hatte nicht viel Platz für viele Songs.

Ich bestell mir das Ding jetzt.

Was danach noch passieren wird?

Keine Ahnung … aber ich merke, dass ich noch mehr verändern möchte.

Was genau, das wird sich zeigen.

Danke fürs Lesen.

LG Kevin

💌 Möchtest du diese Geschichten kostenlos in dein Postfach?
In meinem Vertrauensmarketing-Newsletter teile ich Geschichten wie diese hier mehrmals pro Monat. Damit du keine neuen Geschichten mehr verpasst, kannst du sie hier einfach kostenlos abonnieren und als Geschenk mein »Das 14-Tage-Verkaufssystem«-Training bekommen:

Klicke hier, um dich anzumelden

🚀 Das Facebook-Ads-Lab
Lerne, wie du in 7 Tagen mit kleinem Budget ein Test- & Skalierungssystem für deine Werbeanzeigen auf Facebook einrichtest. Damit du endlich mit Facebook-Werbung regelmäßig Kunden gewinnst. Inklusive sofortiger Refinanzierung deiner Werbekosten – für entspanntes Werbung schalten.

Klicke hier für alle Infos

⭐️ Du willst mit mir arbeiten? Schreib mir.
Du möchtest deinen Umsatz steigern, passives Einkommen aufbauen oder dich nicht mehr von der Technik davon abhalten lassen, zu verkaufen? Melde dich gerne per WhatsApp und wir finden ganz entspannt heraus, was du brauchst und wie wir gemeinsam deine Ziele erreichen können.

Klicke hier und kontaktiere mich

Wer ist Kevin Fiedler?

Hi, ich bin Papa eines 10-Jährigen, seit 7 Jahren selbstständig, Autor von 14 Büchern, Sänger in einer Rock-/Pop-Cover-Band und Erfinder des Vertrauensmarketing-Systems. Ich helfe dir gerne dabei, deinen Umsatz zu steigern, deine Verkäufe zu automatisieren, Technik-Herausforderungen zu meistern oder passives Einkommen mit digitalen Produkten zu generieren.

Gratis-Training: Das 14-Tage-Verkaufssystem

In 7 Tagen zu profitablen Facebook-Werbeanzeigen

Verkaufe digitale Produkte OHNE Gebühren