​In diesem Artikel erzähle ich dir von meinem Ausflug nach Frankfurt am Main zu meinem Vortrag auf dem KeinStartup-Event 2017. Ich habe einige Notizen, Videos und Fotos gemacht, die ich in diesem Beitrag zusammenfassen möchte.

Außerdem kannst du in diesem Artikel ein Video meines Sales-Funnel-Vortrags finden, falls du nicht beim Event dabei warst und den Vortrag einmal sehen möchtest. Allerdings als Aufzeichnung von Zuhause am Mac.


KeinStartup-Event…was ist das überhaupt?


Das KeinStartup-Event ist ein von Julian Heck organisiertes Event für Solopreneure und Freelancer, die sich vernetzen und viele tolle Dinge auf Workshops und Vorträgen lernen wollen.

Das Event fand in Frankfurt am Main statt und war als Ein-Tages-Event mit ca. 40 Teilnehmern klein, aber fein. Diese Größe halte ich für ziemlich perfekt, da man so fast alle in Ruhe kennenlernen kann und nicht in einem riesigen Saal untergeht.

Julian hatte mich schon vor vielen Monaten gefragt, ob ich einen Vortrag zum Thema »Sales-Funnel« halten möchte. Ich habe natürlich sofort zugesagt, obwohl ein Vortrag vor Live-Publikum weit außerhalb meiner Komfortzone lag. Sowas hatte ich nämlich noch nie zuvor gemacht (außer vielleicht in der Schule und bei der IHK). Das sollte mich aber nicht davon abhalten zuzusagen und ich bin sehr froh, dass ich das getan habe (mehr dazu später in diesem Artikel).

Ein kleiner Hinweis:
Wer direkt vom Event lesen will, der sollte »Die Anreise am Freitag« überspringen und direkt zu »Das Event am Samstag« springen 😉


Die Anreise am Freitag


​Am Freitagmorgen um 06:15 Uhr ging es bei dickem Regenschauer und 22 Grad los. Mit viel zu viel Gepäck beladen, lief ich mit kleinem Regenschirm durch den Regen zum Bahnhof in Essen-Borbeck, um mit der S-Bahn zum HBF zu fahren, um dort mit dem ICE nach Köln zu gelangen. Dort musste ich in einen anderen ICE nach Frankfurt umsteigen.

Ja, es hätte sicher auch eine bessere Verbindung und Uhrzeit gegeben, aber das hätte mich dann auch mindestens das Doppelte oder sogar Dreifache gekostet. So hatte ich für Hin und Zurück ca. 60€ bezahlt. Damit konnte ich leben 😉

Im zweiten ICE musste ich dann ab Mainz stehen, da ich natürlich vergessen hatte einen Sitzplatz zu reservieren. Funfact: Der Mann, der neben mir stand, hatte die gleichen Schuhe an, wie ich. Wir gratulierten uns zu unserer Schuhauswahl.

Zum Glück waren es ab da aber nur noch zwei Haltestellen und ich war in Frankfurt angekommen – um ca. 10:20 Uhr. Ich hatte also noch den ganzen Tag Zeit.

Checkin im Hotel
Der Checkin im Hotel war offiziell erst um 15 Uhr, aber ich versuchte mein Glück mit meinen beiden Taschen einfach direkt – und ich hatte Glück. Ich konnte direkt einchecken.

Nach dem Checkin legte ich mich für eine Stunde aufs Bett, um kurz auszuruhen. Auf dem Kopfkissen fand ich erfreulicherweise (obwohl Himbeere mir viel lieber gewesen wäre!) folgendes:

Nach diesem Genuss machte ich mich auf den Weg zur Frankfurter Innenstadt. Es ging vorbei am »Fennischfuchser«…
…und an einem Gebäude, höher als das andere. Ich kam mir sehr klein und auch unwohl vor, wenn ich ehrlich bin.
Ich bin kein Freund der Großstadt. Essen ist ja auch schon recht groß, aber das waren nochmal gefühlt drei Schüppen mehr. Auch die Innenstadt war sehr groß. Ohne mein Smartphone mit Google Maps wäre ich definitiv verloren gewesen.

Riesiger Buchladen
Das Einzige was ich gerne groß mag, sind Buchläden. Und davon fand ich einen in der Innenstadt, den ich dann auch lange belagerte. Außerdem fand ich das Grüffelo! 😉

Der Main
Auf dem Rückweg ging ich am Main entlang, in der Hoffnung dort am Fluss ein wenig Ruhe auf einer Bank zu haben. Leider gelang das nicht wirklich. Die Hauptstraße führt direkt am Main lang und war auch dort zu hören. War aber schöner, als durch die Stadt zurück zu laufen.

Ausruhen im Hotelzimmer
Nach ca. 4 1/2 Stunden kam ich wieder in meinem Hotelzimmer an und legte mich erstmal wieder aufs Bett. Dann übte ich noch ein letztes mal die Präsentation für Samstag, was sich als schwierig herausstellen sollte, da das WLAN wirklich sehr langsam war und meine Präsi in Google Drive nicht vernünftig geladen wurde.

Am Abend wollten wir uns eigentlich mit ein paar Referenten zum Abendessen treffen. Daraus wurde leider nichts, weil einige tief im Stau steckten und erst sehr spät im Hotel ankamen. Schade.

Alternativplan
Nun, was machte ich aus dem Abend. Ich fand eine Sportsbar am HBF, in welcher ich ein sehr leckeres KillKenny trank und holte mir dann noch ein paar Nuggets und ein Bier für den Abend.

Nachdem ich diese aufgegessen hatte, legte ich mich wieder aufs Bett im Hotelzimmer und machte kurz den Fernseher an. Ich wurde begrüßt von englischen Filmtrailern, die ziemlich belustigend waren. Ich schaute mir drei davon an und machte wieder aus.

Gute Laune und Musik
Dann startete ich die Spotify-App auf meinem Handy und hörte Musik. Meine Laune war ziemlich gut und nach ein paar Songs aus den 80ern (ich liebe die 80er Musik!), gönnte ich mir noch ein paar Wolfgang Petry – Songs (ja, ihr habt richtig gelesen :D). Die heitern mich immer auf…denkt was ihr wollt 😉

Bild
Karnevalsverkleidung von vor einigen Jahren…Wolle is back! 😉
Die kleine Spinne Widerlich
Am Hauptbahnhof nach meinem Sportsbar-Besuch hatte ich natürlich noch den Buchladen am HBF aufgesucht und dort ein schönes Buch für meinen Sohn gefunden. Dieses las ich auch noch am Abend im Hotelzimmer. »Die kleine Spinne Widerlich – Ferien auf dem Bauernhof*« heißt das Buch übrigens 😉

Dann irgendwann schlief ich ein und wurde in der Nacht mindestens 5 mal wach. Ich dachte mehrfach, dass gleich der Wecker schellen müsste, den ich für 07:55 Uhr gestellt hatte. Allerdings war es beim dritten Mal Wachwerden erst 05:00 Uhr. Da zeigte sich meine Nervosität wieder (die am nächsten Tag komischerweise komplett weg war – wer weiß warum).


Das Event am Samstag


​Am Samstagmorgen ging es mir, als hätte ich am Vortag 6 oder 7 Bier getrunken. Dementsprechend konnte ich bei dem leckeren Frühstück leider nur ein Brötchen essen. Danach ging es mir dann zum Glück etwas besser.

Also checkte ich aus und machte mich auf den Weg zum Meet’n’Work direkt am HBF. Das dauerte keine 5 Minuten. Dort warteten schon die ersten Teilnehmer im Aufenthaltsraum dieses Co-Working-Spaces. Wirklich schick war es da muss ich sagen.

Es war schön die Gesichter, die man sonst nur von Profibildern aus dem Internet kennt, mal in echt zu sehen. Ich unterhielt mich mit einigen Leuten und die Zeit raste davon.

Der erste Vortrag
Schon ging das Event los. Anfangs begrüßte uns Julian erstmal und dann startete der erste Vortrag von Katharina Stapel, die über Erfolgsstrategien sprach. Wirklich ein klasse Vortrag, der bei einem späteren Workshop noch vertieft wurde.

Noch immer kam bei mir keinerlei Nervosität auf, was mich wirklich sehr wunderte, da ich die Tage zuvor doch immer so nervös war, wenn ich an den Vortrag dachte.

Dann war ich dran
Nach Katharina durfte ich ran. Ich wollte meine Präsentation bei Google-Slides an Julians MacBook aufrufen. Allerdings wollte der Beamer die Präsentation einfach nicht anzeigen. Also mussten wir die Präsentation als Power Point – Präsentation exportieren. Auch das brachte mich aber nicht aus der Ruhe, obwohl bei solchen Konvertierungen viel »zerrissen« werden kann.

Zum Glück sah die Präsentation aber bei Power Point fast 1 zu 1 so aus, wie bei Google Slides. Es gab nur ein paar komische Zeilenumbrüche, die aber nicht weiter störten…puh 😉

Die Präsentation an sich hätte kaum besser laufen können. Die Zuschauer waren sehr interessiert und stellten zwischendurch und danach immer wieder Fragen, die ich meistens ganz gut beantworten konnte (glaube ich). Dieses direkte Interagieren hat mir extrem viel Spaß gemacht!

Die Zeit verging wie im Flug und dann war mein Vortrag auch schon wieder vorbei. Da war ich schon fast traurig, dass es vorbei ist. Wer hätte das gedacht 😉

Orbnet-Vortrag
Dann kam Gregor Duda mit seinem Vortrag über Digitalisierung dran. Dabei stellte er auch die Plattform Orbnet vor, die Sponsor des Events war.

Jan Doerings Vortrag
Dann kam Jan mit seinem Vortrag über Preisstrategien, den ich wirklich sehr interessant fand. Hier lernten wir, wie wir 20% mehr Umsatz machen können. Besonders die »Fuck-It-Or-Pay«-Strategie hat mir sehr gefallen, weil ich sie auch selbst schon ein paar mal eingesetzt habe 😉

Mittagspause
Danach folgte die Mittagspause mit ein paar kleinen Snacks, die schnell vergriffen waren. Kein Wunder, die waren echt lecker 😉

In der Pause bekam ich viel positives Feedback zu meinem Vortrag, was mich unglaublich gefreut hat. Es gab viele spannende Unterhaltungen mit vielen netten Menschen. Auch die Pause war natürlich schnell vorbei und es ging weiter mit den Workshops.

Die Workshops
Ich entschied mich für den Erfolgsstrategien-Workshop von Katharina Stapel, in welchem sie ihren Vortrag vertieft hat. Alternativ hätte ich mich auch für Julians Positionierungs-Workshop entscheiden können. Da ich aber bereits gut positioniert bin, wählte ich Katharinas Workshop aus.

Danach hatte ich mich für den Storytelling-Workshop von Julia Meder entschieden, bei dem es darum ging seine Stärken zu finden und die mit der eigenen Geschichte gut rüberzubringen. Das war wirklich sehr interessant, aber leider auch viel zu kurz.

Parallel dazu liefen Workshops zu E-Mail-Marketing (Michael Omori-Kirchner) und Social-Media-Strategien (Birgit Schultz). Leider konnte ich nicht an allen gleichzeitig teilnehmen 😉

Ende
Danach war das Event nach einem kurzen Abschluss von Julian vorbei und ich hatte noch ca. zwei Stunden zu überbrücken bis mein ICE nach Hause kam. Ich aß noch einen Happen und schaute mir das spannende* 0-0 von Bremen gegen Hamburg in der Sportsbar an.

*nicht spannend 😉

Heimfahrt
Die Heimfahrt lief problemlos ab und ich war um kurz vor 00:00 Uhr wieder Zuhause, fiel ins Bett und freute mich darauf am nächsten Tag meinen Sohn wieder zu sehen.

Das Wochenende war anstrengend, aber ehrlich gesagt nicht so anstrengend, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war einfach ein gelungenes Event und ich hatte viel Spaß!


Meine Erkenntnisse


​Ja…was sind meine Erkenntnisse aus diesem Wochenende und dem Vortrag? Die wichtigste Erkenntnis ist wohl, dass ich Spaß an Vorträgen habe. Das hätte ich nämlich niemals gedacht.

Vorträge halten war für mich bisher immer ein Graus. Egal ob das in der Schule war, oder bei meiner Abschlussprüfung zum Software-Entwickler bei der IHK.

Das lag wahrscheinlich hauptsächlich an den Themen, an denen ich nie Interesse hatte (und vielleicht an dem unpassenden Anzug, in den ich mich zum IHK-Vortrag zwängen musste). Außerdem war ich da ja auch noch deutlich jünger 😉

Der Vortrag auf dem Event war wirklich toll und hat so richtig Spaß gemacht! Ich kann mir durchaus vorstellen, das in Zukunft wieder zu machen, wenn das Thema passt! Damit hätte ich nie gerechnet.

Die zweite Erkenntnis ist, dass ich Großstädte noch immer nicht wirklich mag. Diese ist allerdings nicht neu, sondern wurde nur bestätigt 😉 Ich wohne zwar in einer, aber am Rand in Essen-Borbeck. Da ist es ruhiger.

Probier mal was Neues!
Learning: Probier Neues einfach aus. Auch wenn es anfangs unangenehm erscheint und weit aus deiner Komfortzone ist. Es kann bewirken, was du nie erwartet hättest…wie in meinem Fall. 


Mein Vortrag als Video


​Für alle, die den Vortrag nicht live sehen konnten und etwas über »Sales-Funnel« erfahren wollen, habe ich den Vortrag Zuhause am Mac aufgenommen. Hier könnt ihr ihn ansehen:
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​Wenn ihr noch Fragen habt, einfach einen Kommentar bei YouTube oder hier unter dem Artikel schreiben. Ich melde mich bei euch!

Fazit


​Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich viel Spaß auf diesem Event hatte und es jederzeit wieder machen würde. Danke Julian für die Organisation dieses tollen Events und für die Möglichkeit meine Komfortzone zu verlassen und so eine neue Erkenntnis zu erhalten!

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