Willst du wirklich selbstständig werden? [Tagebuch 015/230]

Montag. 04:30 Uhr. Der Wecker ertönt aus der hintersten Ecke meines Schlafzimmers.

Ich quäle mich aus dem Bett, gehe zum Wecker und schalte ihn aus. Mir ist kalt und meine Augen öffnen sich kaum.

Hätte ich den Wecker am Abend vorher nicht in die hinterste Ecke gepackt, wäre ich sicher liegengeblieben. So war ich dazu gezwungen aufzustehen, obwohl ich erst in 1 1/2 Stunden zur Arbeit fahren musste. Und das war gut so, denn ich hatte etwas sehr Wichtiges vor.

Ich machte mir einen Kaffee und setzte mich an meinen Computer. Verschlafen öffnete ich Scrivener (mein Schreibprogramm) und schrieb an meinem ersten Buch.

Heute wollte es einfach nicht so recht fließen, aber ich schaffte trotzdem knappe 850 Wörter. Mein Ziel für dieses Buch waren mindestens 40.000 Wörter. Davon war ich noch rund 30.000 Wörter entfernt.

Nach rund einer Stunde ging ich unter die Dusche und machte mich fertig für die Arbeit. Dann pendelte ich 1 1/2 Stunden von Essen nach Bochum, um ins Büro zu gelangen. Damals war ich noch angestellter Software-Entwickler.

Mir war klar, dass ich diesen Job nicht mehr machen wollte. Ich wollte mein eigenes Ding machen. Und ich wusste, dass mein erstes Buch ein wichtiges „Instrument“ auf meinem Weg zur Selbstständigkeit werden würde. Da war ich nur zu gern bereit, eine Weile etwas Schlaf und Freizeit zu opfern.

Spulen wir meinen damals sehr langweiligen Arbeitstag, an dem ich eh nicht wirklich viel gearbeitet hatte, einfach mal vor. Nach Feierabend setzte ich mich direkt wieder an Aufgaben, die mich meinem Ziel „Selbstständigkeit“ näher bringen sollten.

Ich nahm drei YouTube-Videos auf und schnitt sie auch direkt. Das kostete mich wieder 2 Stunden meiner Freizeit.

Danach machte ich mir etwas zum Essen und schaute mir dabei einen Online-Kurs zum Thema Persönlichkeitsentwicklung an.

Gegen 20:30 Uhr schaute ich noch eine Serie auf Netflix und ging dann gegen 21:30 Uhr ins Bett. Ich hatte ja auch morgen wieder vor, früh aufzustehen, um an meinem Buch weiter zu schreiben.

So, wie in dieser wahren Geschichte, ging das ungefähr 8 bis 12 Monate lang, bevor ich einen Job in einer Werbeagentur bekam. Diesen konnte ich komplett aus dem Home Office erledigen, was den weiteren Auf- und Ausbau meiner Selbstständigkeit erleichterte (und mir auch wieder mehr Schlaf verschaffte).

Nach rund zwei Jahren bei der erwähnten Werbeagentur (und weiterhin viel geopferter Freizeit), hatte ich es dann schlussendlich geschafft…ich war voll selbstständig.

Ich begann damals „nur“ mit Webdesign, weitete mein Angebote dann auf viele Online-Marketing-Aktivitäten aus, um dann schlussendlich in meiner aktuellen Tätigkeit als Business- und Mindset-Coach zu landen.

Das war eine sehr spannende Reise, die sich über die letzten fast zehn Jahre meines Lebens gestreckt hat. Vor den „Webdesign-Geschichten“ hatte ich nämlich noch eine Plattform für Musiker, die ich ebenfalls nebenberuflich selbstständig betrieb.

Mittlerweile bin ich seit rund 4 Jahren voll-selbstständig und führe ein glückliches, entspanntes und freies Leben.

Warum erzähle ich dir diese Geschichte?

Ich glaube, dass viele Menschen mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. Die meisten davon ziehen es aber nicht durch bzw. gehen dieses „Projekt“ niemals richtig an.

Ich glaube, das liegt an zwei Dingen:

  1. Sie wollen es nicht WIRKLICH…
  2. …oder sie haben noch nicht die Idee gefunden, für die sie WIRKLICH brennen.

Wenn ich etwas WIRKLICH will, dann bin ich nämlich bereit dazu, meine Prioritäten zu verändern, und mir Zeit zu schaffen, damit ich das, was ich WIRKLICH will, angehe und solange am Ball bleibe, bis es meine Realität ist.

Ich wollte es damals so sehr, dass ich über Monate bzw. Jahre bereit war, sehr viel von meiner Freizeit zu opfern, um meinen Wunsch Realität werden zu lassen. Und genau deshalb habe ich es auch geschafft.

Ich bin auch nur ein ganz normaler Typ, der 2010 noch weinend im Büro saß, und mit seinem Leben extrem unzufrieden war. Wenn ich es schaffen konnte, kann es jede/r schaffen.

Die Frage an dieser Stelle ist einfach: Willst du es WIRKLICH? Und bist du bereit, deine Prioritäten eine Weile ziemlich drastisch zu verändern, um diesen WIRKLICHEN Wunsch zu realisieren?

Es werden Rückschläge kommen. Es werden Herausforderungen kommen. Es werden Alltagsprobleme kommen. Es werden etliche Dinge kommen, die dich aktiv fragen werden, ob du es WIRKLICH willst.

Ich hatte damals noch eine Frau, ein einjähriges Kind, einen Vollzeit-Job, fast 3 Stunden Pendeln täglich, private Verpflichtungen und viele weitere Dinge, die es nicht gerade einfach machten, so viel Zeit in den Auf- und Ausbau meiner Selbstständigkeit zu investieren.

Ich hab es trotzdem gemacht. Weil ich es WIRKLICH wollte. Und mein Antreiber war groß, da ich meinen Job und meinen Chef nicht mochte. Das ging – wie gesagt – so weit, dass ich weinend und depressiv im Büro saß.

Wenn der Antreiber und Grund groß genug ist, wirst du es durchziehen.

Ich wollte endlich zu meinen eigenen Bedingungen und Werten leben und arbeiten. Und ich schaffte es. Weil ich es trotz Herausforderungen durchgezogen hatte.

Das Universum wird dich immer und immer wieder fragen, ob du es WIRKLICH willst.

Und wenn du es WIRKLICH schaffen willst, musst du immer wieder »Fi** dich, Universum! Ich mach es trotzdem!« (oder eine sanftere Formulierung 😂) sagen, und es trotz Herausforderungen und Stolpersteinen durchziehen.

Die Belohnung auf „der anderen Seite“ könnte aus meiner Sicht nicht größer sein. Eine Selbstständigkeit oder ein Unternehmen, das so aufgebaut ist, dass es die eigenen Werte unterstützt und fördert, ist aus meiner Sicht das Beste, was man im Leben erreichen kann.

Das klingt jetzt vielleicht so, als wäre mir meine Selbstständigkeit wichtiger, als mein Sohn. Aber das ist nicht so. Die Wahrheit ist folgende: Seit ich voll-selbstständig bin, habe ich mehr Zeit für meinen Sohn, als jemals zuvor. Ich bin glücklicher, entspannter und gelassener als jemals zuvor in meinem Leben. Und dadurch bin ich auch ein viel besserer Vater geworden.

Es war die beste Entscheidungen meines Lebens, eine Weile auf Freizeit zu verzichten, um mir diese absolut geile Situation erschaffen zu können. Es gibt wirklich nichts Besseres.

Wenn du das auch willst…zieh es durch. Mach es. Es wird geil. Aber es wird nicht einfach. Sei auf Herausforderungen und Rückschläge gefasst. 

Du kannst es schaffen. Wenn du es WIRKLICH willst.

Wenn du es dir einfacher machen möchtest, können wir den Weg gemeinsam gehen. Vereinbare gerne ein kostenloses Erstgespräch, um über ein Coaching und Mentoring zu sprechen. 

In diesem Gespräch sprechen wir ganz entspannt über deine aktuelle Situation und über deine Wünsche und Ziele. Danach entscheidest du, ob und wie wir gemeinsam DEINEN Weg gehen können. Ich freue mich auf dich!

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LG, Kevin.

Kevin

Kevin Fiedler

Als Autor von 12 Büchern hat Kevin mit dem Traumkunden-Magnet-System bereits über 850.000 Menschen geholfen.

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