Herausforderungen bis zur vollen Selbstständigkeit (Teil 3)

Im dritten Teil meiner Reise zur vollen Selbstständigkeit schreibe ich heute über meine Herausforderungen, Fehler und Entwicklungen zwischen »nebenberuflich selbstständig« hin zu »voll selbstständig«.

Falls du Teil 1 und 2 nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen: Zu Teil 1 | Zu Teil 2

Also steigen wir ein …

Die meisten Menschen schaffen den Sprung in die volle Selbstständigkeit nicht. Ich habe es geschafft.

Warum? Ich glaube, dass es vor allem an diesen Dingen lag:

  1. Ich war bereit, meine Prioritätenliste über mehr als ein Jahr drastisch zu verändern.
  2. Ich habe durchgehalten und nicht zu früh aufgegeben. Durchhaltevermögen ist wohl einer der wichtigsten Dinge, um es in die volle Selbstständigkeit zu schaffen.
  3. Ich hatte Spaß an dem, was ich tue.
  4. Ich wollte es unbedingt, da ich den krassen Schmerz gespürt habe, als ich weinend im Büro saß.

Vor allem beim ersten Punkt sehe ich immer wieder Menschen, die dazu nicht bereit sind. Und das ist völlig in Ordnung!

Mir war ein ewiges Angestelltendasein und unzufrieden sein aber nicht genug für mein Leben. Also veränderte ich etwas und steckte fast meine gesamte Energie in das Projekt Selbstständigkeit.

Im letzten Teil hatte ich davon erzählt, wie ich an meine ersten beiden Kundinnen kam. Das war ein riesiger Erfolg für mich. Danach kam aber eine Weile lang nicht mehr viel.

Woran lag das?

Ich hatte keine Positionierung. Ich habe damals versucht der »Marketingmensch für jeden Menschen und jedes Unternehmen« zu sein.

Das hat natürlich nicht funktioniert. Wenn man versucht jeden anzusprechen, spricht man zeitgleich niemanden so richtig an. Das führt zwangsweise zu Misserfolg.

Und so dümpelte ich monatelang vor mich hin ohne ernsthaft neue Kunden zu gewinnen. Nur hier und da kam mal ein neuer Kunde zustande. Das reichte aber nichtmal ansatzweise um mich voll selbständig zu machen.

Zusätzlich zur fehlenden Positionierung hatte ich mir keine klaren Ziele gesetzt. Erst viel zu spät hatte ich mir Voraussetzungen aufgeschrieben, zu denen ich bereit wäre, in die volle Selbstständigkeit zu gehen. Dazu kommen wir aber noch.

Irgendwann erkannte ich, dass ich ohne Hilfe nicht weiterkommen würde und nutzte das Geld, was ich nebenher verdiente, um es in mich und mein Unternehmen zu investieren. Ich holte mir einen Coach an die Seite.

Das fiel mir damals unfassbar schwer, weil ich solche Investitionen mit meinem alten Mindset noch als »Ausgabe« angesehen habe.

Das ist wohl einer der schwersten Fehler meiner Anfangszeit gewesen. Hätte ich mir diese Hilfe früher geholt, wäre ich viel schneller in die Selbstständigkeit gekommen.

Aber naja, so war das damals. Also ging ich dann viel zu spät den Weg mit meinem damaligen Coach und erarbeitete meine Positionierung (damals waren das Heilpraktikerinnen).

Die Positionierung lag eigentlich auf der Hand. Aber wie das immer so ist, hat man für sich selbst blinde Flecken. Manche Dinge kann man alleine nicht schaffen.

Ab diesem Zeitpunkt ging es plötzlich rasant nach oben. Deutlich mehr Kunden fanden den Weg zu mir. Das war ein toller Moment und so langsam kam das Gefühl in mir auf, dass es wirklich klappen könnte mit der vollen Selbstständigkeit.

Dann kam nochmal ein extremer Mindset-Schritt, der mich so richtig vorwärts katapultierte. Ich investierte 1.000 Dollar pro Monat in die Mitgliedschaft in einer englischsprachigen MasterMind.

Diese Investition zu tätigen war nochmal eine richtige Überwindung, weil ich damals nicht unbedingt die finanziellen Mittel dafür übrig hatte. Ich habe es dennoch investiert, da ich überzeugt davon war, dass es mich weiterbringen würde.

Und was soll ich sagen … es brachte mich sowas von nach vorne!!! Wenige Wochen danach setzte ich mir das Ziel, voll selbstständig zu werden.

Es war der Januar 2018 als ich mir das Ziel setzte, dass ich als Voraussetzung für die volle Selbständigkeit 10.000 Euro Rücklagen und 6.000 Euro monatliche Einnahmen erzielen „muss“.

Das Ziel war es, dies bis September 2018 zu erreichen. Ich erreichte es bereits im März 2018 – ein halbes Jahr eher als geplant. Boom!!!

Die Mindsetveränderung beim Thema Investieren und die Zielsetzung waren der Schlüssel zu meiner vollen Selbstständigkeit. Endlich hatte ich meinen Traum erreicht.

Du musst dem Universum unbedingt sagen, was du willst. Und du musst es auch aufschreiben und für dich sichtbar machen! Ich habe den Zettel mit meinem Ziel damals an meinem Schreibtisch platziert. Da sah ich ihn jeden Tag.

Außerdem musst du bereit sein, dir Hilfe an die Seite zu holen und in dich zu investieren. Dann kann es erst so richtig abheben.

Such dir jemanden, der bereits da ist, wo du hinwillst und gehe den Weg mit diesem Menschen gemeinsam. Du verdienst das.

Dazwischen habe ich übrigens noch 1,5 Jahre bei einer Werbeagentur gearbeitet und viele weitere Dinge sind passiert, die ich jetzt nicht erzählt habe. Aber jede Kleinigkeit muss auch nicht zwingend erzählt werden.

Im nächsten Teil erzähle ich darüber, wie ich in der Selbstständigkeit unzufrieden war und meine Angebote drastisch veränderte, um alles wieder in eine Bahn zu lenken, die mir gefällt und mich freier gemacht hat, als jemals zuvor 🙂

Bis dahin, machts gut!

Kevin

Kevin Fiedler

Dank seinem Vertrauensmarketing-System hat Kevin bereits mehr als 800.000 Menschen erreicht. Völlig ehrlich und authentisch.

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